Alle nachfolgend aufgeführten Referenzen stammen aus meiner aktuellen und früheren Tätigkeit als Projektleiter im Angestelltenverhältnis.
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Referenzen
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Vom autarken Wohnkomplex im Oman über aerodynamische, vertikale Windkanäle bis zur WHG-zertifizierten Industrieanlage im Chemiepark und anspruchsvollen Wellnesslandschaften:
Meine Referenzen zeigen vor allem eines – die Fähigkeit, unterschiedlichste technische Anforderungen und architektonische Visionen verlässlich an einem Tisch zusammenzuführen und zielgerichtet zum Ziel zu steuern.
Mein Anspruch ist es, selbst komplexeste Gewerke und behördliche Rahmenbedingungen so zu orchestrieren, dass am Ende ein Bauwerk entsteht, das technisch fehlerfrei funktioniert, ästhetisch überzeugt und wirtschaftlich im Plan bleibt.
übersicht
Hochmoderne Wellnessfilialen
Fokus: Höchste Gestaltungsqualität trifft anspruchsvolle Gebäudetechnik.
Herausforderung: Perfekte Symbiose aus Entspannung für den Gast und hochkomplexer Haustechnik im Hintergrund. Nahtlose Integration von Wasseraufbereitungsanlagen, raumlufttechnischen Großanlagen zur Feuchteregulierung sowie anspruchsvollen Brandschutzkonzepten in ein stimmiges architektonisches Gesamtbild.
Rolle: Ganzheitliche Projektleitung und Schnittstellensteuerung aller Gewerke.
Verbrennungsanlage im Chemiepark Marl
Fokus: Schwerer Industrie-, Hoch- und Tiefbau unter strengen Umwelt- und Sicherheitsauflagen.
Herausforderung: Errichtung komplexer Gründungs- und Rückhaltebauwerke sowie WHG-Flächen (Wasserhaushaltsgesetz). Integration der gesamten Anlagentechnik mit Verbrennungslinie, Feststoffbunkern, Lkw- und Tkw-Entladestationen sowie Tanklagern für wassergefährdende Flüssigkeiten.
Rolle: Projektleitung Hoch- und Tiefbau, Koordination der Schnittstellen zwischen Rohbau & Anlagentechnik sowie Überwachung der Bauausführung.
Vertikaler Windkanalbau (International)
Fokus: Spezial- und Ingenieurbau der Spitzenklasse.
Herausforderung: Integration strömungsmechanischer Großtechnik in ein voll funktionsfähiges, repräsentatives Gebäude. Das Zusammenspiel aus Aerodynamik, massiver Statik und Schallschutz erforderte eine millimetergenaue Abstimmung aller Gewerke, um die gewaltige Maschinentechnik für den Endnutzer unsichtbar in ansprechende Architektur einzubinden.
Rolle: Internationaler Projektleiter als zentrales Bindeglied zwischen Planern, Spezialingenieuren und Ausführung.
Internationaler Wohn- & Infrastrukturkomplex (Strabag, Oman)
Fokus: Internationale Projektsteuerung unter extremen klimatischen Bedingungen.
Herausforderung: Schlüsselfertiger Bau einer autarken Wohnanlage für ca. 600 Personen in Maskat, inklusive gewerblicher Großküche, Aufenthalts- und Versorgungsbereichen sowie separaten Schlaftrakten.
Rolle: Projektmanagement & Bauleitung vor Ort, Steuerung interkultureller Baustellenteams und logistische Ablaufplanung.
Revitalisierung & Modernisierung im Bestand (Henkel)
Fokus: Bauen im laufenden Betrieb und Bestandssanierung.
Herausforderung: Bauliche und brandschutztechnische Ertüchtigung gewerblicher Bestandsstrukturen unter minimaler Beeinträchtigung der täglichen Betriebsabläufe.
Rolle: Projektleiter für die termin- und budgetsichere Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen.
standorte:
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Berlin
Düsseldorf
Muscat
Barcelona
Madrid
Helsinki
Warschau
Charleroi
Chasseneuil
Wien
Phoenix
Seoul
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Wellnest düsseldorf
Düsseldorf - Meerbusch
Historischer Industriecharme trifft auf hochkomplexe TGA und Badewassertechnik:
Im Herzen des Areal Böhler ist die WELLNEST-Filiale Düsseldorf-Meerbusch entstanden – ein Projekt, das die architektonische DNA der alten Industrielandschaft bewusst aufgreift und neu interpretiert. Ursprüngliche Elemente des einstigen Betriebs wurden gezielt erhalten und in das moderne Gesamtkonzept integriert, wodurch ein unverwechselbarer Raum zwischen industrieller Historie und moderner Entspannung entstanden ist.
Hinter den Kulissen lag die eigentliche bau- und abwicklungstechnische Herausforderung jedoch tief in der Technik verborgen. Das funktionale Herzstück jeder Filiale – die hocheffiziente Badewassertechnik sowie eine anspruchsvolle HKLS-Infrastruktur – musste in den Bestand eingepasst werden.
Die enorme Hallenhöhe des alten Industriebaus erforderte die Umsetzung eines statisch wie bauphysikalisch anspruchsvollen Raum-in-Raum-Konzepts. Hier mussten wirklich alle Gewerke auf engstem Raum Hand in Hand agieren: von der baulichen Kapselung über die Lüftungs- und Klimatechnik bis hin zur finalen Anbindung aller Medien an das bestehende Kanalnetz.
Mit einer Gesamtbauzeit von knapp 7,5 Monaten zeigt dieses Projekt, was eine stringente Schnittstellenkoordination und eine eng getaktete Projektleitung in der Praxis bewirken können. Wenn Altbestand, komplexe Gebäudetechnik und moderne Ausbaugewerke nahtlos ineinandergreifen, entsteht am Ende genau die Qualität, die Termintreue und das Ambiente, das sich Bauherr und spätere Gäste wünschen.

Quelle: Wellnest GmbH & eigene Fotos
verbrennungsanlage cpm marl
marl - deutschland
Wenn Hochbau, Tiefbau und industrieller Großanlagenbau parallel auf engem Raum laufen, entscheidet nicht der Plan auf dem Papier über das Ergebnis, sondern das Schnittstellenmanagement vor Ort. Ein Rückblick auf eine anspruchsvolle Baustelle, die genau das in jeder Phase gefordert hat: die Errichtung einer industriellen Verbrennungs-anlage.
Das Gesamtvorhaben gliederte sich in zwei hochkomplexe Bauabschnitte. Den Auftakt bildete das Tanklager für Flüssigabfälle mit 16 Großsilos, einem WHG-zertifizierten Rückhalteraum sowie einem eigenen Rückhaltegebäude mit unterirdischem Tank. Unter der Erde galt es, doppelwandige Rohrleitungstrassen mit lückenloser Hohlraumüberwachung mit der Logistikinfrastruktur – von der LKW- und TKW-Entladestelle bis zum integrierten Wiegesystem – präzise zusammenzuführen.
Im zweiten Bauabschnitt entstand das verfahrenstechnische Herzstück: die Hauptverbrennungslinie samt Feststoffbunker, einem Officegebäude inkl. Labor, Lagerflächen und Rohrbrücken. Die besondere Herausforderung lag hier im Millimeter-Spagat zwischen den Gewerken. Massive Gründungsbauteile, dynamisch beanspruchte Fundamente für Rohrbrückentrassen und großflächige WHG-Dichtflächen mussten nahtlos mit den schweren verfahrenstechnischen Komponenten und der späteren Schwerlast-Verkehrsführung verzahnt werden.
Toleranzen im Stahlbetonbau rechnen sich in Zentimetern, im Anlagenbau in Millimetern. Genau an dieser Reibungsfläche zeigt sich der Wert einer vorausschauenden Bau- und Projektleitung: Nur wenn Tiefbau, konstruktiver Ingenieurbau und Anlagentechnik vom ersten Spatenstich an wie ein Räderwerk ineinandergreifen, bleiben Qualität, Termine und Umweltauflagen im Soll.

Quelle: eigene Fotos
Windtunnel Windoor
Barcelona - Spanien
Zu meinen anspruchsvollsten internationalen Projekten zählte die Realisierung eines vertikalen Windkanals mit direkter baulicher Anbindung an das Stadion von RCD Espanyol in Barcelona. Die Herausforderung lag nicht nur im anspruchsvollen Zusammenspiel aus Aerodynamik, massiver Tragwerksplanung und Besuchernutzung, sondern vor allem im organisatorischen Spagat: die gesamte Baustellen- und Montagelogistik unterbrechungsfrei neben dem regulären Stadion- und Spielbetrieb abzuwickeln und alle Schnittstellen zwischen Betreiber, Stadionverwaltung und Fachingenieuren sicher ins Ziel zu steuern.

Quelle: Windoor & eigene Fotos
Windtunnel windobona
madrid - Spanien
Wenn Aerodynamik im Extrembereich auf Hospitality und Publikumsverkehr trifft, entsteht eine der spannendsten Schnittstellen im Sonderbau: In Madrid wurde ein Indoor-Skydiving-Windtunnel als Standalone-Projekt direkt neben einem hochfrequentierten Shoppingcenter realisiert.
Die zentrale Herausforderung lag in der perfekten Symbiose aus zwei Welten. Auf der einen Seite eine hochkomplexe, aerodynamische Großanlagentechnik mit enormen statischen, schalltechnischen und energetischen Anforderungen. Auf der anderen Seite ein architektonisch ansprechendes, kundenorientiertes Gebäude, das hohe Besucherströme sicher lenkt, den operativen Betrieb nahtlos unterstützt und gleichzeitig als visueller Publikumsmagnet fungiert.
Logistisch und bautechnisch bedeutete das: Höchste Präzision bei der Integration der mächtigen Windkanal-Technologie – von den massiven Einbauteilen bis zur schwingungsentkoppelten Gebäudestruktur –, ohne dabei die Aufenthaltsqualität, den Komfort und die Abläufe für die Gäste aus dem Blick zu verlieren. Das Ganze unmittelbar angrenzend an eine bestehende Handelsinfrastruktur zu realisieren, erforderte eine lückenlose Koordination von Baustellenlogistik, Sicherheit und Schallschutz.
Das Ergebnis ist weit mehr als eine Hülle für technische Aggregate: Es ist ein funktionales Herzstück geworden, das Technikbegeisterung erlebbar macht, Kunden anzieht und einen reibungslosen, sicheren Betrieb garantiert.
Sonderbauten mit Extremtechnik direkt im urbanen oder kommerziellen Umfeld

Quelle: Wind-O-Bona
Windtunnel windobona
berlin - deutschland
Denkmalschutz trifft auf 10 Meter Spezialtiefbau und Hochleistungs-Aerodynamik: Auf dem historischen Areal der Berliner Wasserbetriebe entstand ein Windkanal-Projekt, das bauliche Extrembereiche mit industrieller Baukultur vereint.
Die Rahmenbedingungen hatten es von Beginn an in sich. Das denkmalgeschützte Industrie-Ensemble sollte seinen unverwechselbaren Charakter behalten, bot infrastrukturell jedoch kaum die Basis für die massiven Leistungsanforderungen eines solchen Großaggregats. Die gesamte Erschließung inklusive des Grundstücksanschlusses musste grundlegend neu geplant und dimensioniert werden.
Die größte bautechnische Nuss galt es jedoch unter der Erde zu knacken: Um für Besucher eine barrierefreie, ebenerdige Zuwegung zur Flugkammer zu ermöglichen, musste die gesamte untere Luftführung des Windkanals knapp 10 Meter tief ins Erdreich verlegt werden. Das bedeutete hochkomplexen Spezialtiefbau, anspruchsvolle Baugrubensicherungen und massive Gründungsarbeiten direkt neben historischer Bausubstanz – bei gleichzeitig strengsten Vorgaben zum Immissions- und Schallschutz im urbanen Raum.
Besonders spannend: Die Entstehung des Ensembles endete nicht an der eigenen Fassade. Durch die zeitgleiche Realisierung des benachbarten „Wellenwerks“ – einer Indoor-Surfhalle – entstand eine echte Symbiose aus historischem Industriecharme und moderner Funsport-Destination.
Ein Projekt, das zeigt: Vorausschauende Projektsteuerung im Bestand bedeutet nicht nur, Denkmalschutzauflagen einzuhalten, sondern historische Architektur so mit zukunftsfähiger Hochleistungs-Infrastruktur zu verzahnen, dass ein echter Mehrwert für das gesamte Quartier entsteht.

Quelle: Wind-O-Bona
Windtunnel zerogravity
chasseneuil - fr
Ein Großprojekt im Rahmen einer großflächigen Areal-Revitalisierung: Unmittelbar neben dem bekannten Freizeitpark Futuroscope – eingebettet in ein neu gedachtes Areal mit moderner Sportarena und Bürokomplexen – entstand dieser Windkanal als Anziehungspunkt für Freizeitgäste ebenso wie für professionelle Fallschirmspringer.
Um den hohen Besucherströmen und dem operativen Bedarf gerecht zu werden, wurde das Gebäude zweigeschossig konzipiert. Während die grundlegende Anlagentechnik auf bewährten Standards aufbaut, lag die echte ingenieurtechnische Meisterleistung im Herzen des Gebäudes: der Flugkammer.
Statt polygonaler Segmente fiel die Wahl auf eine zylindrische, vollkommen runde Glaskonstruktion mit einer Höhe von 6 Metern. Was für die Besucher und Athleten nach atemberaubender Transparenz und nahtloser Aerodynamik aussieht, war für Planung und Ausführung ein Grenzbereich: Sowohl die Fertigung solch großformatiger, gebogener Glaselemente als auch die statische Einbindung unter den enormen dynamischen Windlasten und Druckverhältnissen im Flugbetrieb stellten höchste Anforderungen an Material, Toleranzen und Montagepräzision.
Das Projekt beweist einmal mehr: Auch bei scheinbar modularer oder standortübergreifender Anlagentechnik steckt der Teufel im Detail. Erst die maßgeschneiderte Schnittstellenkoordination zwischen anspruchsvollem Glas- und Stahlbau und der aerodynamischen Großtechnik macht aus einer Anlage ein echtes Highlight.

Quelle: zerOGravity & eigene Fotos
Windtunnel Fööni
helsinki - finnland
Die Integration eines hochspezialisierten Windkanals in die Struktur einer modernen Shoppingmall zählte zu den technisch und logistisch anspruchsvollsten Aufgaben meines Projektmanagements.
Auf engstem Raum und im laufenden Großbaustellenbetrieb mussten Großkomponenten, Anlieferungskonzepte und Spezialausbauphasen Hand in Hand mit dem Mall-Neubau realisiert werden.
Dank vorausschauender Schnittstellenkoordination und enger Bauablaufsteuerung wurde dieses einzigartige Projekt zu einem vollen Erfolg direkt im Stadtzentrum der finnischen Metropole.

Quelle: Fööni & eigene Fotos
Windtunnel windobona
wien - österreich
10 Meter Spezialtiefbau im drückenden Grundwasser und Großlogistik mitten im laufenden Vergnügungspark-Betrieb: Die Realisierung eines Indoor-Skydiving-Windtunnels mitten im geschichtsträchtigen Wiener Prater war ein baulicher und logistischer Drahtseilakt.
Schon die Logistik hatte es in sich: Schwertransporte, Fertigteile und Großaggregate mussten mitten durch das hochfrequentierte Areal des Praters koordiniert werden – ohne den laufenden Betrieb, die Besucherströme oder benachbarte Attraktionen zu beeinträchtigen. Ein minutiös getaktetes Baustellen- und Anlieferkonzept war hier die zwingende Grundvoraussetzung.
Im Untergrund ging die Komplexität nahtlos weiter. Wie bei diesen Projekten üblich, musste die Luftführung des Windkanals rund 10 Meter tief ins Erdreich gegründet werden. Der Knackpunkt in Wien: der enorm hohe Grundwasserstand. Die Herstellung der massiven Weißen Wanne erforderte eine permanente, absolut ausfallsichere Wasserhaltung über den gesamten Entstehungszeitraum, um den extremen Auftriebs- und Wasserdruckkräften sicher zu begegnen.
Und auch über der Erde galt es, Grenzwerte strikt einzuhalten: Um unmittelbar angrenzende Nachbarn – darunter ein Hotel – vor Lärmemissionen der Hochleistungsturbinen zu schützen, wurde eine akustisch entkoppelte Sonderkonstruktion umgesetzt.
Ein Vorzeigeprojekt für echtes Schnittstellenmanagement im urbanen Raum: Wenn Spezialtiefbau gegen drückendes Wasser, anspruchsvoller Immissionsschutz und Spitzenlogistik im laufenden Publikumsbetrieb perfekt ineinandergreifen.

Quelle: Wind-O-Bona
Windtunnel Flyspot
Warschau - Polen
Wenn extreme Anlagentechnik auf preisgekrönte Architektur trifft: Der Windkanal in Warschau (Flyspot) ist eines jener Projekte, bei denen ingenieurtechnische Präzision und skulpturaler Hochbau auf höchstem Niveau verschmelzen – ausgezeichnet mit mehreren Architekturpreisen in Polen.
Schon von außen bricht das Bauwerk radikal mit seiner Umgebung. Der monolithische Hauptkörper wurde vollständig in architektonisch anspruchsvollem Sichtbeton realisiert, kombiniert mit einer präzise gefügten Gebäudehülle aus großformatigen Betonfertigteilen. Statt einer gewöhnlichen Erschließung führt ein markantes, dynamisches Rampensystem die Besucher hinauf ins Bauwerk – eine bewusste architektonische Geste, die nicht nur funktionale Höhenunterschiede überwindet, sondern das vormals triste Umfeld städtebaulich massiv aufwertet.
Hinter den makellosen Sichtbetonflächen schlägt jedoch das Herz einer aerodynamischen Großanlage. Die echte Herausforderung lag darin, die massiven statischen Lasten, Schwingungen und millimetergenauen Einbauteile der Hochleiststechnik so zu integrieren, dass die Ästhetik unberührt bleibt und gleichzeitig die pure Erlebniserfahrung im Innenraum im Fokus steht.
Ein Projekt, das auf ganzer Linie gezeigt hat: Eine Baustelle kann noch so fordernd sein – wenn Planung, Fertigteilmontage, Betontechnologie und Anlagentechnik wie ein Uhrwerk zusammenspielen, belohnt das gebaute Endergebnis jeden Schweißtropfen.

Quelle: Flyspot
Windtunnel airspace
charleroi - belgien
Mein erstes Projekt als verantwortlicher Projektleiter im Windkanalbau – und direkt eine echte Feuertaufe: die Realisierung des Windtunnels direkt neben dem internationalen Flughafen in Charleroi (Airspace Indoor Skydiving).
Die Lage könnte symbolischer kaum sein: Wo nebenan der Linienflugverkehr abhebt, geht es im Tunnel um die reinste, persönlichste Form des Fliegens. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, denn der Bauherr bestand aus einer Gruppe professioneller Fallschirmspringer. Die Vision war von Tag eins an klar definiert: Die Anlage sollte als Hauptaustragungsort für internationale Meisterschaften im Fallschirmsport dienen und eine kompromisslose 1:1-Simulation des realen Freifalls bieten.
Hier zählte kein architektonisches Chichi, sondern absolute funktionale Perfektion. Die Strömungsmechanik und die Integration der Großanlagentechnik verziehen nicht den kleinsten millimeterweiten Versatz. Jede Kante, jeder Übergang im Luftstromkanal musste exakt sitzen, um jene homogene, verwirbelungsfreie Aerodynamik zu garantieren, die Profi-Athleten bei Höchstgeschwindigkeit verlangen.
Gleichzeitig galt es, diese technische Präzisionsmaschinerie in ein robustes, hochfrequentiertes Betriebsgebäude einzubinden, das internationalen Wettkampfbetrieb mit Wertungsbereichen und Athletenzonen ebenso meistert wie den regulären Freizeit- und Eventkundenstrom.
Für mich persönlich als Projektleiter die perfekte Lehrstunde: Wenn der Bauherr absolute Spitzenathleten sind, zählt nur die operative Performance. Ein Projekt, das mich gelehrt hat, worauf es an den Nahtstellen zwischen Großmaschinenbau und schlüsselfertigem Ausbau wirklich ankommt.

Quelle: Airspace
Komplex misfah
Muscat - Oman
Als verantwortlicher Bau- und Projektleiter umfasste dieses Projekt die schlüsselfertige Errichtung einer autarken Wohnanlage für 400 bis 600 Arbeitskräfte vor den Toren der omanischen Hauptstadt Maskat.
Das anspruchsvolle Vorhaben im Wüstengebiet erforderte neben Unterkünften und Aufenthaltsräumen die Integration einer vollumfänglichen internen Infrastruktur – darunter eine hauseigene Kläranlage, eine leistungsfähige Großküche sowie eine umlaufende Sicherheits-Einfriedung (Boundary Wall).
Über die 18-monatige Projektlaufzeit hinweg stand die verlässliche Steuerung der lokalen Fachgewerke, logistische Organisation unter extremen klimatischen Bedingungen sowie eine lückenlose Qualitätssicherung im Mittelpunkt.

Quelle: eigene Fotos



































